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Abteilung Stab

Die Medienanlässe 2025 und ihre Bedeutung für das Amt

Gemeinsam mit den Abteilungen und mit dem Amt für Kommunikation hat das BSM letztes Jahr fünf grössere Medienanlässe durchgeführt. Ganz im Sinne von: tue Gutes und sprich darüber, ein Grundsatz des deutschen PR-Pioniers Georg‑Volkmar Graf Zedtwitz-Arnim. Doch was haben diese Medienanlässe gebracht, ausser dass wir mit Hilfe der anwesenden Journalistinnen und Journalisten die Berner Bevölkerung informieren konnten?

Das Schweizer Fernsehen ist für den Frauen OT von Zürich nach Bern gereist. Foto: BSM

Eine professionelle Kommunikation und gut geplante Medienanlässe sind für ein kantonales Amt wichtige Voraussetzungen für einen konstruktiven Diskurs mit der Öffentlichkeit und weiteren Stakeholdern. Kantonales Handeln muss immer transparent und nachvollziehbar sein – so regelt es das kantonale Gesetz über die Information und die Medienförderung. Medienarbeit erfüllt aber weit mehr als einen gesetzlichen Auftrag: Sie schafft Vertrauen, indem sie komplexe Themen verständlich vermittelt und transparent zeigt, wie Entscheidungen entstehen. Manchmal geht es aber auch einfach darum, das öffentliche Interesse zu wecken.

Sogar das Schweizer Fernsehen ist angereist

So geschehen am Orientierungstag für Frauen am 15.März 2025. Orientierungstage sind daily Business im BSM. Nicht aber, wenn es sich um einen OT für Frauen handelt und der Sicherheitsdirektor dazu die Medien einladen will. Sogar das Schweizer Fernsehen ist von Zürich nach Bern gereist, um über diesen freiwilligen Orientierungstag für das weibliche Geschlecht zu berichten. 128 Frauen zwischen 17 und 21 Jahre haben sich an diesem Tag in der Mannschaftskaserne der Berner Truppen eingefunden und mit ihnen auch zahlreiche Journalistinnen und Journalisten. Ziel dieses Anlasses: die freiwilligen Orientierungstage bekannt zu machen und viele Frauen damit anzusprechen. Angesichts der Medienberichterstattung ist uns dies gelungen.

 

Amtsvorsteher Stephan Zellmeyer steht am Medienanlass über die Notfalltreffpunkte Red und Antwort. Foto: INN

Medienarbeit stärkt die Glaubwürdigkeit des Amtes, weil Informationen schnell, präzise und konsistent bereitgestellt werden. Öffentliche Debatten werden oft sehr emotional geführt. Die Medienarbeit kann hier korrigierend einwirken, indem sie hilft, Fakten richtig einzuordnen und dadurch Missverständnisse zu verhindern. Die derzeitige sicherheitspolitische Lage verunsichert viele Menschen. Mit dem Medienanlass «Bevölkerungsschutz im Wandel: Kanton Bern stärkt seine Resilienz und Krisenfähigkeit» im Oktober 2025 haben wir diese Unsicherheit etwas zu zerstreuen versucht: Der Sicherheitsdirektor, der Amtsvorsteher und die stellvertretende Abteilungsleiterin Bevölkerungsschutz haben kompetent und vertrauenswürdig kommuniziert und erklärt, wie der Kanton auf die neue Bedrohungslage reagiert.  

 

Konstruktiver Dialog zwischen Verwaltung, Medien und Bevölkerung

Medienanlässe dienen aber auch der Beziehungspflege. Beziehung zwischen Amt und Medien, aber auch zwischen den verschiedenen kommunalen und kantonalen Ämtern. Sie ermöglichen den direkten Austausch mit Journalistinnen und Journalisten und anderen Stakeholdern und bauen Hürden ab. So geschehen am Medienanlass unserer WEURO25-Legacy-Massnahme «Kunstrasen-Rollout»: Unser Direktor packte die Turnhose aus und spielte zusammen mit Gemeinderätin Ursina Anderegg, einer 4. Klasse der Schule Bethlehemacker und den YB-Kaderfrauen Géraldine Ess und Maria Jimenez ein Freundschaftsspiel auf dem neu ausgerollten, mobilen Kunstrasen in Bern Holenacker. Und dies unter den freundlichen gesinnten Blicken der anwesenden Medienschaffenden. Gut geplante Medienanlässe tragen damit wesentlich dazu bei, das Amt als kompetente, zugängliche und verantwortungsbewusste Institution wahrzunehmen – und fördern einen konstruktiven Dialog zwischen Verwaltung, Medien und Bevölkerung.

Ebenfalls gut für die Beziehungspflege zwischen Stadt und Kanton war der gemeinsame Medienanlass zu den Notfalltreffpunkten im September 2025. Ausserdem zeigte der gemeinsame Auftritt beim Bahnhof Bern, dass Kanton und Gemeinden am gleichen Strang ziehen und im Notfall für ihre Bevölkerung da sind. Wir sehen: Kommunikation über Gutes ist damit genauso wichtig, wie das Gute selbst! 

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