
Das Jahr des Amtes für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär startete auch 2025 ganz traditionell mit dem alljährlichen Neujahrsempfang der Bundespräsidentin. Wie üblich wurden die kantonalen und städtischen Behörden sowie die diplomatischen Vertreterinnen und Vertreter im Parlamentsgebäude empfangen. Mit sechs historischen Landauer-Kutschen, die vom BSM gewartet werden, und mit der Begleitung der Berner Dragoner war auch das BSM wieder ein Teil des grossartigen Anlasses.

Am 15. März fand der School Dance Award mit 31 teilnehmenden Schulklassen und über 470 Schülerinnen und Schülern im Kongresshaus Biel statt. Das Kompetenzzentrum Sport begleitete die Vorbereitungsphase mit verschiedenen kostenlosen Angeboten, wie z. B. Dance Lessons für einzelne Klassen oder School Dance Days für ganze Schulen. Zusätzlich profitierten die Lehrpersonen von kostenlosen Weiterbildungen.

An der Museumsnacht vom 21. März stand das Rathaus in Bern ganz im Fokus der Sicherheitsdirektion. Unter dem Motto "Zämä sicher - sicher zämä" bot die Direktion interaktive Einblicke in ihre Arbeit und informierte über die Sicherheit im Kanton.
Auch die Abteilung Zivilschutz machte vor Ort ihre Arbeit erlebbar und sorgte mit einer Demo-Sirene, welche zur Alarmierung der Bevölkerung genutzt wird, für Gänsehaut. Ebenso fesselnd war das Anziehen eines ABC-Schutzanzugs des kantonalen Katastrophen Einsatzelements (KKE). Ein Moment, der Respekt und Bewunderung auslöste.
Weiter organisierte das BSM ein Torwand-Schiessen, stellte einen ABC-Anhänger des KKE zur Schau und animierte die Besucherinnen und Besucher mit einer Fotobox zu lustigen Schnappschüssen.

Seit Anfang April stehen zwei Gästeladepunkte für E-Fahrzeuge auf dem Gelände der kantonalen Militäranlagen zur Verfügung. Die Ladesäulen befinden sich zwischen den Gebäuden O und P und können sowohl von Besucherinnen und Besuchern der Kantonalen Militäranlagen als auch für die dienstlichen E-Fahrzeuge des BSM genutzt werden.

Im Rahmen der Legacy WEURO25 investierte der Kanton Bern in nachhaltige Sportinfrastruktur: Zwölf mobile Kunstrasenfelder schaffen zusätzliche Trainingsflächen, und zehn frei zugängliche Ausleihstationen mit kostenlos nutzbarem Sportmaterial fördern fortan die Bewegung im öffentlichen Raum. So profitierten Gemeinden und Bevölkerung langfristig von neuen Sportmöglichkeiten.

An seinem letzten offiziellen Arbeitstag, am 31. Juli, konnten wir unseren bisherigen Amtsvorsteher Hanspeter von Flüe in die Pension verabschieden. Auf den Tag genau 17 Jahre arbeitete Hanspeter im BSM und prägte das Amt während dieser Zeit massgeblich. Die Führung des Amtes übergab er bereits per 1. April 2025 an seinen Nachfolger Stephan Zellmeyer, stand danach aber weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.

Das erste mobile Kunstrasenfeld wurde am 14. August auf dem Sportplatz Holenacker in Bern-Bethlehem feierlich eingeweiht, zusammen mit Regierungsrat Philippe Müller, den beiden YB-Spielerinnen Géraldine Ess und Maria Jimenez und einer ganzen Schar motivierter Fussballspielerinnen und -Spieler. Auch mit dabei waren Gemeinderätin Ursina Anderegg und Franziska Schild, General Manager YB Frauen, sowie zahlreiche Journalistinnen und Journalisten.
Mit der Vergabe von zwölf mobilen Kunstrasenfeldern will der Kanton Bern den Trainingsbetrieb für junge Fussballerinnen und Fussballer auch in den Wintermonaten sicherstellen und die bestehende Infrastruktur besser nutzbar machen.

Am 22. August durften wir zwölf ausländische Verteidigungsattachés am Orientierungstag des Fachbereichs Kreiskommando begrüssen. Die Besucher stammten aus zehn verschiedenen Ländern. Ziel des Besuches war es, den Gästen einen praxisnahen Einblick in den Schweizer Rekrutierungsprozess zu geben und ihnen das einzigartige Milizsystem näherzubringen.

Im September fand im Bereich des Kulturgüterschutzes (KGS) eine besondere Ausbildung statt, nicht als routinemässiger Jahreskurs, sondern als gezielte Schulung für das Personal des Zivilschutzes, basierend auf den gesetzlichen Grundlagen des Bevölkerungsschutzes und des KGS.
Ein Höhepunkt der Ausbildung war der praktische Teil im Schloss Thunstetten. Inmitten historischer Mauern setzten sich die Teilnehmenden mit realistischen Szenarien auseinander und erlebten unmittelbar, wie wichtig der Schutz von Kulturgütern im Ernstfall ist. Die Verbindung von Praxis, Geschichte und Verantwortung verlieh der Ausbildung eine besondere Tiefe.

Anlässlich des «Internationalen Tages der Katastrophenvorbeugung» am 13. Oktober wurde auf dem Bahnhofplatz in Bern ein mobiler Notfalltreffpunkt eingerichtet, um den jährlichen Verbindungstest durchzuführen. Regierungsrat Philippe Müller und Gemeinderat Alec von Graffenried betonten in diesem Rahmen die Wichtigkeit der Notfalltreffpunkte für die Bevölkerung.

Das Amt für Veterinärwesen des Kantons Bern und das Kantonale Katastrophen Einsatzelement des Zivilschutzes trainierten vom 14. bis 17. Oktober die Bekämpfung eines Ausbruchs der hochansteckenden Maul- und Klauenseuche. Im Zentrum der Übung «DUO» stand der reibungslose Ablauf der Seuchenbekämpfungsmassnahmen auf einem Landwirtschaftsbetrieb.
Die Übung konnte als voller Erfolg verbucht werden: Das KKE Bern ist mehr als bereit, im Tierseuchenbefall das Amt für Veterinärwesen optimal zu unterstützen.

Am 22. November fand die grosse Verbundübung «CONSENSUS» im Neat-Basistunnel statt. Über 400 Figurantinnen und Figuranten, welche mit dem Reisezug im Neattunnel verunfallten, mussten gerettet, versorgt, transportiert und betreut werden. Mit den Einsatzkräften des Bevölkerungsschutzes trainierten 46 Mitglieder des Care Teams die Betreuung in einem Grossereignis.

Berner Athletinnen und Athleten erbringen auf internationaler Ebene jedes Jahr Topresultate in verschiedenen Sportarten und Disziplinen. Der Regierungsrat des Kantons Bern würdigt diese Leistungen jeweils im Herbst an den «Sports Awards Kanton Bern». In diesem Jahr wurde die Ehrung zum ersten Mal im Theater National in Bern durchgeführt. Die Auszeichnung als «Berner Nachwuchssportlerin des Jahres 2025» erhielt die U23 Welt- und Europameisterin im Skiff, Aurelia-Maxima Janzen.

An den insgesamt vier Entlassungstagen im November und Dezember in Bern wurden 1’631 Angehörige der Armee (AdA) aufgeboten, wovon 1’559 tatsächlich erschienen und schliesslich 1’464 endgültig aus der Militärdienstpflicht entlassen wurden. 26% der AdA haben die persönliche Waffe ins Eigentum übernommen.
Die Entlassung aus der Militärdienstpflicht für Angehörige der Armee (AdA) aus dem Berner Jura fanden zentral in Reconvilier statt.